Ziel des Gesetzes

Das Schweizerische Humanforschungsgesetz (HFG) regelt die Forschung am Menschen in der Schweiz. Es gibt den Rahmen für die Interaktion zwischen den Forschungsteilnehmenden und den Forschenden vor. Das Gesetz hat zum Ziel, die Würde, Persönlichkeit und Gesundheit des Menschen in der Forschung zu schützen. Gleichzeitig soll es günstige Rahmenbedingungen für die Forschung schaffen sowie deren Qualität und Transparenz gewährleisten.

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Schweizerisches Humanforschungsgesetz

Das Schweizerische Humanforschungsgesetz (HFG) gibt den Rahmen für die Interaktion zwischen den Forschungsteilnehmenden und den Forschenden vor.

Funktionsweise des Gesetzes

Das HFG funktioniert folgendermassen: Grundsätzlich ist die Forschung am Menschen verboten, ausser ein Forschungsprojekt wird von einer unabhängigen Kontrollinstanz gemäss den Vorgaben des Gesetzes bewilligt. In gewissen, klar geregelten Ausnahmefällen können Humanforschungsprojekte auch ohne Bewilligung durchgeführt werden.

Inhaltliche Kernpunkte

Inhaltlich definiert das HFG die Grundsätze, die im Rahmen eines Forschungsprojekts am Menschen zu beachten sind. Das Gesetz sieht auch Sonderbestimmungen für spezifische Forschungsarten vor, so zum Beispiel für Forschung mit urteilsunfähigen Personen, Forschung mit Personen im Freiheitsentzug oder Forschung an verstorbenen Personen.

Zentral ist zudem die Klassifizierung der Forschungsprojekte nach Risiken für die teilnehmenden Personen. Die Kategorie des Forschungsprojekts ist ausschlaggebend für das Bewilligungsverfahren sowie die Auflagen betreffend der Projektdurchführung und der Berichterstattung.

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